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ZEISS

Einstärkengläser

Einstärkengläser korrigieren eine Entfernung — die Ferne oder die Nähe.

Sie sind die häufigste Glasart und die Grundlage jeder Kurzsichtigkeits-, Weitsichtigkeits- und Hornhautverkrümmungs-Korrektion.

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Was ein gutes Einstärkenglas ausmacht

Der Unterschied zwischen einem einfachen und einem hochwertigen Einstärkenglas liegt selten in der Stärke — die ist in beiden Fällen dieselbe. Er liegt darin, wie groß der Bereich ist, in dem Sie wirklich scharf sehen, und wie ruhig das Bild bleibt, wenn Sie den Blick bewegen.

  • Glasdesign. Ein sphärisches Standardglas ist in der Mitte scharf und wird zum Rand hin unschärfer. Asphärische und individuell gerechnete Designs halten die Abbildungsqualität bis weit an den Rand.
  • Brechungsindex. Je höher der Index, desto dünner das Glas bei gleicher Stärke. Ab etwa 4 Dioptrien macht das optisch und beim Tragekomfort einen deutlichen Unterschied.
  • Veredelung. Entspiegelung, Hartschicht und schmutzabweisende Beschichtung entscheiden darüber, wie das Glas nach zwei Jahren aussieht — nicht nur nach zwei Wochen.
  • Zentrierung. Auch das beste Glas wirkt nur, wenn es millimetergenau vor dem Auge sitzt. Deshalb messen wir bei jeder Brille die individuellen Zentrierdaten.
Runde Brille mit dunkler Fassung und goldenen Bügeln

Wann ein Einstärkenglas nicht mehr reicht

Wenn Sie zum Lesen die Arme immer weiter ausstrecken, beginnt die Alterssichtigkeit. Dann brauchen Ferne und Nähe unterschiedliche Stärken — und es wird Zeit für Gleitsicht- oder Arbeitsplatzgläser. Wir schauen im Sehtest gemeinsam an, was zu Ihrem Alltag passt.

Zum Ausprobieren

Wie dünn wird mein Glas?

Je höher der Brechungsindex, desto weniger Material braucht dieselbe Stärke. Schieben Sie durch die vier Materialien und sehen Sie den Unterschied — alle Angaben beziehen sich auf das Basismaterial 1.5.

Was die Dicke sonst noch beeinflusst

  • Kleinere Fassung Je kleiner die Glasform, desto weniger Material bleibt am Rand stehen — das wirkt stärker als jeder Indexsprung.
  • Runde statt eckige Form Ecken und lange Formen brauchen an den Enden zwangsläufig mehr Glas.
  • Zentrierung Sitzt die Pupille mittig im Glas, verteilt sich die Dicke gleichmäßig. Weit außen liegende Zentrierung lässt eine Seite auftragen.
  • Vollrand statt randlos Ein Vollrand verdeckt die dickste Stelle. Bei randlosen Fassungen liegt sie frei.
  • Entspiegelung Sie macht das Glas nicht dünner, aber die Kanten fallen deutlich weniger auf.

Alle Prozentwerte beziehen sich auf das Basismaterial Index 1.5. Die Zeichnung dient der Veranschaulichung — die tatsächliche Dicke und das Gewicht hängen von Ihrer Stärke, vom Glasdesign und von der Fassung ab. Was für Sie herauskommt, rechnen wir im Beratungsgespräch aus.