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ZEISS

Bildschirm- und Blaulichtgläser

Fast fünf Stunden täglich am Display. Die Augen merken sich das.

Fast fünf Stunden täglich schauen wir im Schnitt auf Smartphones, Tablet-PCs oder TV-Schirme. 80-mal fällt der Blick allein aufs Handy. Tendenz steigend.

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Mitunter winzige Schriftgrößen und der häufige Blickwechsel vom Nah- in den Fernbereich – Höchstleistung für unsere Augen, die sich ab dem 30. Lebensjahr in digitalem Sehstress äußern kann. ZEISS Digital Brillengläser berücksichtigen diesen Umstand und ermöglichen durch spezielle Optimierung im Nahsichtbereich einen schnellen, bequemen Fokus – ganz gleich, wohin Ihr Blick fällt. Perfekt die Nutzung für digitale Geräte, aber auch optimal für Bücher und Magazine.

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Blaulichtfilter

Blaues Licht steckt im Tageslicht und in jedem Bildschirm. Ein Blaulichtfilter im Brillenglas hält einen Teil davon zurück. Was er wirklich bringt, sagen wir Ihnen ehrlich.

Was die Forschung sagt

Ein Nutzen für die Augen ist nicht belegt. Die bisher gründlichste Auswertung, ein Cochrane-Review aus 2023 mit 17 Studien, kommt zu dem Schluss: Blaulichtfilter verringern die Belastung der Augen bei der Arbeit am Bildschirm wahrscheinlich nicht. Ob sie den Schlaf beeinflussen, ist offen, und dass sie die Netzhaut schützen, wurde nicht nachgewiesen.

Warum ihn trotzdem viele wählen

Viele empfinden das Sehen am Bildschirm mit Blaulichtfilter als angenehmer. Das ist ein persönlicher Eindruck und kein medizinischer Effekt — aber wer lange am Bildschirm sitzt, darf auf sein Gefühl hören.

Was er bei uns kostet

Bei uns ist der Blaulichtfilter nicht teurer: In unseren hochwertigeren Entspiegelungen ist er ohne Aufpreis dabei.

ZEISS BlueGuard

Bei ZEISS heißt der Blaulichtschutz heute ZEISS BlueGuard. Anders als eine Beschichtung, die blaues Licht an der Oberfläche zurückwirft, steckt der Filter im klaren Glasmaterial selbst: Er blockiert bis zu 40 % des potenziell schädlichen blauen Lichts, bietet vollen UV-Schutz und zeigt bis zu 50 % weniger der typischen blau-violetten Reflexe als die frühere Veredelung DuraVision BlueProtect. BlueGuard lässt sich mit fast jedem ZEISS Brillenglas kombinieren und ist in vielen Brechungsindizes erhältlich — also auch dünn und leicht.

Quelle: ZEISS Vision Care — ZEISS BlueGuard (öffnet in einem neuen Fenster). Messwerte laut Hersteller (BVB- und DBRLED-Metrik, Carl Zeiss Vision, 2020). Stand 09/2026.

Quelle zur Studienlage: Cochrane-Review CD013244 (Singh u. a., 2023) (öffnet in einem neuen Fenster). Stand 10/2026.

Wann der Arbeitgeber zahlt

In Österreich ist die Bildschirmarbeitsbrille kein Entgegenkommen, sondern unter bestimmten Voraussetzungen eine Pflicht des Arbeitgebers. Geregelt ist das im ArbeitnehmerInnenschutzgesetz (§§ 67 und 68) und in der Bildschirmarbeitsverordnung.

Wer Anspruch hat

Die Verordnung greift, sobald Sie durchschnittlich ununterbrochen mehr als zwei Stunden oder durchschnittlich mehr als drei Stunden Ihrer Tagesarbeitszeit am Bildschirm arbeiten.

Augenuntersuchung

Ihr Arbeitgeber muss eine Untersuchung anbieten: vor Aufnahme der Tätigkeit, danach alle drei Jahre und zusätzlich immer dann, wenn Sehbeschwerden auftreten. Die Kosten dafür trägt der Arbeitgeber. Die Sehschärfeüberprüfung darf auch ein Augenoptikermeister durchführen — die weitergehende augenärztliche Untersuchung ist Fachärztinnen und Fachärzten vorbehalten.

Die Brille selbst

Ergibt die Untersuchung, dass eine gewöhnliche Brille am Bildschirmarbeitsplatz nicht ausreicht, hat der Arbeitgeber die Kosten zu tragen, die allein durch die Bildschirmarbeit entstehen — soweit sie nicht ein Sozialversicherungsträger übernimmt (§ 12 Bildschirmarbeitsverordnung). Die Verordnung stellt dabei zwei Anforderungen an die Gläser: Sie müssen entspiegelt und dürfen nicht getönt sein. Zulässig sind sowohl Einstärken- als auch Mehrstärkengläser.

Quellen: Bildschirmarbeitsverordnung im Rechtsinformationssystem des Bundes (öffnet in einem neuen Fenster) · WKO zum Arbeitnehmerschutz bei Bildschirmarbeit (öffnet in einem neuen Fenster). Stand 09/2026 — ohne Gewähr, im Zweifel gilt der Gesetzestext.

Häufige Fragen

Was ist eine Bildschirmbrille?

Ein Glas, dessen Sehbereiche auf die Entfernungen am Arbeitsplatz abgestimmt sind — Bildschirm, Tastatur und der Kollege gegenüber statt Straßenverkehr. Das entlastet Nacken und Augen spürbar, wenn Sie viele Stunden am Schirm verbringen.

Bringt ein Blaulichtfilter wirklich etwas?

Er hält einen Teil des kurzwelligen blauen Lichts aus Displays und LED-Beleuchtung zurück. Ein Nutzen für die Augen ist wissenschaftlich nicht belegt — viele empfinden das Sehen damit aber als angenehmer. Bei uns kostet er nichts extra. Mehr dazu oben im Abschnitt Blaulichtfilter.

Zahlt der Arbeitgeber die Bildschirmbrille?

Ja, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind. Nach dem ArbeitnehmerInnenschutzgesetz und der Bildschirmarbeitsverordnung trägt der Arbeitgeber die Kosten der speziellen Sehhilfe, soweit sie nicht ein Sozialversicherungsträger übernimmt. Voraussetzung ist eine Untersuchung, die ergibt, dass eine gewöhnliche Brille am Bildschirmarbeitsplatz nicht ausreicht. Auch die Untersuchung selbst zahlt der Arbeitgeber.

Ab wie vielen Stunden am Bildschirm habe ich Anspruch?

Die Bildschirmarbeitsverordnung greift ab durchschnittlich ununterbrochen mehr als zwei Stunden oder durchschnittlich mehr als drei Stunden Ihrer Tagesarbeitszeit am Bildschirm.

Wie oft steht mir eine Untersuchung zu?

Vor Aufnahme der Tätigkeit, danach alle drei Jahre — und zusätzlich immer dann, wenn Sehbeschwerden auftreten.