Neben den großen und bekannten Marken findet ihr bei uns deshalb immer mehr besondere Brillen aus Österreich & Europa – von kleinen Manufakturen, spannenden Designern und Marken, die für Qualität, Handwerk und außergewöhnliches Design stehen.
Die Europawand in Linz
Im Obergeschoss von Optik Stütz & Kroboth in Linz liegt unser „First European Eyewear Store“. An der Europawand zeigen wir ausschließlich Fassungen, die zur Gänze in Europa gefertigt werden — viele davon in Österreich, dazu kleinere Manufakturen aus Deutschland und Frankreich. Die Gläser kommen von ZEISS, geschliffen wird in unserer Linzer Werkstatt. So bleibt die Wertschöpfung in der Region.
Wie es dazu kam, erzählen Manfred und Moritz Kroboth im Interview mit Die Oberösterreicherin — zusammengefasst in unseren Neuigkeiten: Europa mitten in Linz.
European Brands
4 Brands aus 3 Ländern.
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Andy Wolf
Hartberg, Österreich
Andy Wolf
Hartberg, Österreich
Seit 2006 entsteht jede Fassung von Andy Wolf in der eigenen Manufaktur in der Steiermark — in über hundert Arbeitsschritten, von Hand.
Andy Wolf fertigt seit 2006 im steirischen Hartberg — in einer eigenen Manufaktur, nicht in einer fremden Fabrik. Das ist in dieser Branche selten genug, dass es erwähnt gehört.
Jede Fassung durchläuft über hundert Arbeitsschritte. Das Acetat wird gefräst, geschliffen, in Trommeln mit Holzspänen poliert und am Ende von Hand nachgearbeitet. Diese Politur ist der Grund, warum sich eine Andy-Wolf-Fassung anders anfühlt als eine maschinell endgefertigte: Die Kanten sind weich, die Oberfläche hat Tiefe statt Glanz.
Gestalterisch bewegt sich die Marke zwischen klarer Form und ungewöhnlichem Detail — kräftige Acetate, feine Metallarbeiten, immer wieder Farben, die man in dieser Kombination sonst nicht findet.
Für wen sich das lohnt: Für alle, denen wichtig ist, wo und wie ihre Brille entstanden ist — und die eine Fassung wollen, die nicht an jeder zweiten Nase hängt.
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Funk Eyewear
Deutschland
Funk Eyewear
Deutschland
Funk Eyewear kombiniert kräftige Acetate mit klaren Formen — Brillen, die man sieht, ohne dass sie sich aufdrängen.
Eines wird ganz schnell klar: Dieter Funk ist kein Zaungast, sondern ein Mann der Tat. Er ist ein kreativer Visionär und gemeinsam mit seiner Crew Brillenmacher aus Leidenschaft. Sein strenger Ausbilder zwingt ihn damals regelrecht dazu, das Gelernte präzise anzuwenden. Er fertigt seine erste Brille von Hand und entdeckt in diesem Moment seine Passion. Wir sitzen gemeinsam in der Küche des alten Bauernhauses und trinken kaltes Dachsbräu aus der Flasche. Dieter erzählt von seinen Anfängen in der Optik-Branche und dem Traum einer eigenen Manufaktur. „Es vergingen allerdings noch viele Jahre mit zahllosen ‚Verzweigungen‘ meiner beruflichen Entwicklung, bevor ich diesen Traum verwirklichen konnte.“ Der Umzug von München hinaus aufs Land im Jahr 2002 fungiert als Game Changer. Plötzlich ist genügend Raum vorhanden, die Grundlage für FUNK, wie wir die Firma heute kennen, ist geschaffen. „Als dann endlich die ersten Maschinen zur Brillenherstellung ankamen und ich alleine in meiner allerersten Brillenmanufaktur saß, war das wie Weihnachten, Geburtstag, Ostern, Weihnachten, Geburtstag und nochmal Weihnachten zusammen.“ Heute produziert Dieter Funk seine Kollektion in der eigenen Brillenmanufaktur im bayerischen Kinsau von Hand. Dabei bewahrt der Designer auch alte Färbetechniken, verwendet Vintage-Acetat oder seine aktuellste Innovation: Recycling-Acetat. Qualität und Transparenz bleiben stets kompromisslos.
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J.F. Rey
Marseille, Frankreich
J.F. Rey
Marseille, Frankreich
J.F. Rey arbeitet mit ungewöhnlichen Materialkombinationen und starken Farben. Fassungen für Menschen, die sichtbar Brille tragen wollen.
Jean-François Rey arbeitet von Marseille aus, und man sieht es den Fassungen an. Wo andere Hersteller sich für eine Farbe entscheiden, legt J.F. Rey drei übereinander.
Kennzeichen der Linie ist der Materialmix: Acetat trifft auf Metall, matte Flächen auf polierte Kanten, gedeckte Außenseiten auf leuchtende Innenseiten. Viele Modelle zeigen ihre eigentliche Farbe erst von der Seite oder wenn Licht durch das Acetat fällt. Das ist kein Zufall, sondern die Handschrift des Hauses — eine Brille von J.F. Rey soll aus jedem Blickwinkel anders aussehen.
Aus demselben Haus kommt BOZ, die Damenlinie: dieselbe Freude an Farbe, aber weicher gezeichnet und filigraner gebaut.
Für schmale Gesichter gibt es die Kollektion PETITE: kleine Größen, kräftige Farben, grafische Details.
Für wen sich das lohnt: Für Menschen, die ihre Brille nicht verstecken wollen. Wer gefragt werden möchte, woher er sie hat, ist hier richtig.
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Silhouette
Linz, Österreich
Silhouette
Linz, Österreich
Randlose Brillen aus Linz, seit 1964. Die Modelle der Titan-Minimal-Art-Linie kommen ohne Schrauben und ohne Rand aus und wiegen wenige Gramm.
Silhouette baut seit 1964 in Linz — rund zwanzig Gehminuten von unserem Geschäft in der Landstraße entfernt. Das Unternehmen hat die randlose Brille nicht erfunden, aber es hat sie zu Ende gedacht.
Die Linie Titan Minimal Art kommt ohne Rand, ohne Schrauben und ohne Nieten aus. Übrig bleiben drei Teile: zwei Bügel und ein Steg, dazu das Glas, das die Konstruktion trägt statt getragen zu werden. Eine Fassung wiegt damit weniger als zwei Gramm — so wenig, dass die meisten Kundinnen und Kunden nach einer Stunde vergessen, dass sie eine Brille aufhaben.
Gefertigt wird in Österreich. Das Titan ist hautverträglich und nickelfrei, die Bügel lassen sich biegen und behalten die Einstellung. Wer schon einmal eine randlose Brille hatte, die an der Bohrung gerissen ist, merkt den Unterschied sofort: Hier gibt es keine Bohrung, in der sich Spannung sammeln kann.
Für wen sich das lohnt: Für alle, denen eine Brille im Gesicht zu viel ist — und für alle, die den ganzen Tag eine tragen.